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Sanierung Untere Traun

Die Traun wird wieder Fluss.

Zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun auf 1.340 Metern wieder mehr von ihrem natürlichen Charakter zurück. Was heute noch Baustelle ist, wird Schritt für Schritt zu einem lebendigeren Fluss. Schau selbst, was gerade passiert und was daraus entsteht.

Nachher: die renaturierte Traun mit flachem Ufer und Kiesbank
Vorher: die begradigte Traun mit befestigtem Ufer
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Sanierung Untere Traun

Die Traun wird wieder Fluss.

Zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun auf 1.340 Metern wieder mehr von ihrem natürlichen Charakter zurück. Was heute noch Baustelle ist, wird Schritt für Schritt zu einem lebendigeren Fluss. Schau selbst, was gerade passiert und was daraus entsteht.

Aktiv von Okt 2026 – April 2027
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Auf einen Blick

Das Projekt
in Zahlen

Geplante Länge:
1.340 m
Fluss-km 3,43 – 4,77
Lage:
2 Brücken
Von Ebelsberger Brücke bis Eisenbahnbrücke
Projektvolumen:
2,81 Mio €
Finanzierung über Umweltförderungsgesetz
und EU LIFE
Bauzeit:
2026–27
Oktober 2026 bis Ende 2027
Bauarbeiten an der Traun zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke
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Warum hier gebaut wird

Vom Kanal zum lebendigen Fluss.

Die Traun ist in diesem Abschnitt stark regu­liert und durch massive Ufersicherungen in eine starre Linie gezwängt. Bei Hochwasser kann die alte Niederwasserregulierung für Fische zur Falle werden.

Mit der Renaturierung bekommt der Fluss wieder mehr Freiheit. Ein natürlicherer, pendelnder Verlauf schafft neue Laichplätze, Lebensräume für Jung­fische und tiefe Bereiche, in die sich Fische im Winter zurückziehen können

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Wo genau

Mitten im Linzer Süden.

Auf 1.340 Metern zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun ihren neuen, lebendigeren Lauf. Auch während der Bauarbeiten bleibt die Umgebung gut erreichbar.

Luftbild des Traun-Abschnitts zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke, der Renaturierungsbereich ist blau markiert
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Der Fahrplan

Die Meilensteine.

Wir schätzen unseren Schatz. Damit Wasser in Oberösterreich auch morgen verlässlich aus der Leitung kommt, passiert im Hintergrund einiges.

  1. Sept 2026

    Baueinweisung mit der örtlichen Bauaufsicht und der Baufirma

    Baueinweisung mit der örtlichen Bauaufsicht und der Baufirma.

  2. Okt 2026

    Europafahne vor Beachflags und Infotafel bei der Spatenstichfeier an der Unteren Traun

    Spatenstich: Die Bauarbeiten an der Traun starten.

  3. Okt 26–April 27

    Zwei Bagger entfernen den Bewuchs am Ufer der Unteren Traun

    Bauphase mit laufenden Updates im Bautagebuch. Die Traun erhält ihr neues Bett.

  4. Ende 2027

    Fertigstellung 2027

    Abschluss der Rekultivierung. Aufbruch zu einer neuen Traunau.

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Bautagebuch

Live von
der Baustelle.

Von der ersten Baggerschaufel bis zum neuen Flusslauf: Drohnenbilder, Fotos und kurze Updates zeigen laufend, wie sich die Traun verändert. Die neuesten Entwicklungen findest du immer ganz oben.

  1. Zwei Bagger entfernen den Bewuchs am Ufer der Unteren Traun

    Baustart

    Schon am Tag nach der Spatenstichfeier sind die Arbeiten zur Sanierung der Unteren Traun gestartet. Damit die Bauabwicklung ungestört fortschreiten kann, muss zunächst der bestehende Bewuchs im Baufeld entfernt werden. Das sieht vorübergehend vielleicht nicht schön aus – nach Abschluss der Bauarbeiten werden im Sinne der ökologischen Sanierung neue Bäume auf einer größeren Fläche als bisher nachgepflanzt.

  2. Künstliches Versteck aus schwarzer Folie im Baufeld, darunter werden Amphibien und Reptilien gesucht

    Gelebter Tierschutz durch die Baufeldfreimachung

    Im gesamten Baufeld werden künstliche Verstecke ausgelegt und regelmäßig kontrolliert. Gefundene Amphibien und Reptilien werden fachgerecht in geeignete Ersatzlebensräume auf der anderen Traunseite übersiedelt. Neue Amphibien- und Reptilienburgen sowie zusätzliche Gewässer bieten ihnen dort neue Rückzugsorte.

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Zahlen & Fakten

Warum die Traun mehr Raum braucht.

Unterhalb des Kraftwerks Kleinmünchen führt die Traun nur wenig Restwasser. Regulierung und Energiegewinnung haben den Fluss über Jahrzehnte verändert. Bei Hochwasser wurde die Sohle immer weiter abgetragen, wertvolle Lebensräume gingen verloren. Die Renaturierung soll diese Entwicklung umkehren und wieder mehr Vielfalt in und am Wasser schaffen.
1,34 km

Ein guter Anfang

Von insgesamt 4,67 Kilometern Sanierungsstrecke wird im LIFE-IRIS-Projekt zunächst der Abschnitt zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke renaturiert.

7,5 m³/s

Restwasser

Trotz der geringen Restwassermenge sollen wieder vielfältige Lebensräume für die Fische der Traun entstehen.

1,40 m

Huch, wie groß

So lang kann der stark gefährdete Huchen werden. In der Traun ist der „Donaulachs“ heute nur noch selten anzutreffen. Vielfältige Lebensräume verbessern seine Chancen.

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Leitfische

Äsche, Barbe und Nase sind typisch für die Traun. Sie lieben die Strömung und brauchen saubere Kiesbänke zum Laichen. Auch zahlreiche Fischarten aus der Donau nutzen diesen Abschnitt als Laichgebiet.

≤70 cm

Weniger Wasserstand

Wo der Fluss durch die Sanierung mehr Raum bekommt, wird der Wasserstand bei Hochwasser in manchen Bereichen um bis zu 70 Zentimeter abgesenkt.

Gut

Das Ziel ist klar.

Heute gilt der Abschnitt ökologisch als „mäßig“. Mit stabilisierter Sohle und neuer Kiessohle soll die Traun hier wieder den „guten ökologischen Zustand“ erreichen.