Die Traun wird wieder Fluss.
Zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun auf 1.340 Metern wieder mehr von ihrem natürlichen Charakter zurück. Was heute noch Baustelle ist, wird Schritt für Schritt zu einem lebendigeren Fluss. Schau selbst, was gerade passiert und was daraus entsteht.


Die Traun wird wieder Fluss.
Zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun auf 1.340 Metern wieder mehr von ihrem natürlichen Charakter zurück. Was heute noch Baustelle ist, wird Schritt für Schritt zu einem lebendigeren Fluss. Schau selbst, was gerade passiert und was daraus entsteht.
Das Projekt
in Zahlen
und EU LIFE

Vom Kanal zum lebendigen Fluss.
Die Traun ist in diesem Abschnitt stark reguliert und durch massive Ufersicherungen in eine starre Linie gezwängt. Bei Hochwasser kann die alte Niederwasserregulierung für Fische zur Falle werden.
Mit der Renaturierung bekommt der Fluss wieder mehr Freiheit. Ein natürlicherer, pendelnder Verlauf schafft neue Laichplätze, Lebensräume für Jungfische und tiefe Bereiche, in die sich Fische im Winter zurückziehen können
Mitten im Linzer Süden.
Auf 1.340 Metern zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke bekommt die Traun ihren neuen, lebendigeren Lauf. Auch während der Bauarbeiten bleibt die Umgebung gut erreichbar.

Die Meilensteine.
Wir schätzen unseren Schatz. Damit Wasser in Oberösterreich auch morgen verlässlich aus der Leitung kommt, passiert im Hintergrund einiges.
Sept 2026

Baueinweisung mit der örtlichen Bauaufsicht und der Baufirma.
Okt 2026

Spatenstich: Die Bauarbeiten an der Traun starten.
Okt 26–April 27

Bauphase mit laufenden Updates im Bautagebuch. Die Traun erhält ihr neues Bett.
Ende 2027
Fertigstellung 2027Abschluss der Rekultivierung. Aufbruch zu einer neuen Traunau.
Live von
der Baustelle.
Von der ersten Baggerschaufel bis zum neuen Flusslauf: Drohnenbilder, Fotos und kurze Updates zeigen laufend, wie sich die Traun verändert. Die neuesten Entwicklungen findest du immer ganz oben.
-
Update von der Baustelle
Die Arbeiten an der Traun schreiten voran. Die Überfuhr vom linken Ufer auf den Mittelsteg ist fertiggestellt und jetzt wird die Baustraße für die Arbeiten am Mittelsteg angelegt. Parallel dazu haben die Arbeiten an der ersten Sicherungsbuhne am rechten Flussufer begonnen. Diese dient der gezielten Lenkung der Strömung und der Sicherung der Uferbereiche. Damit werden wichtige Voraussetzungen für die weiteren Maßnahmen zur ökologischen Sanierung der Unteren Traun geschaffen.
Um die Beeinträchtigungen durch möglichen Baulärm für die Anrainerinnen und Anrainer so gering wie möglich halten, wurden einerseits die Lärmemissionen der Baugeräte gezielt reduziert und andererseits beginnen Arbeiten deutlich später, als es gesetzlich möglich wäre. Da die Baustelle mit dem Baufortschritt weiterwandert, ist die Lärmbelastung an den einzelnen Standorten zudem zeitlich begrenzt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
-
Baustart
Schon am Tag nach der Spatenstichfeier sind die Arbeiten zur Sanierung der Unteren Traun gestartet. Damit die Bauabwicklung ungestört fortschreiten kann, muss zunächst der bestehende Bewuchs im Baufeld entfernt werden. Das sieht vorübergehend vielleicht nicht schön aus – nach Abschluss der Bauarbeiten werden im Sinne der ökologischen Sanierung neue Bäume auf einer größeren Fläche als bisher nachgepflanzt.
-
Spatenstich, es geht los und wir reden darüber
Am 7. Oktober fiel der Startschuss für die Sanierung der Unteren Traun. Bei der Spatenstichfeier feierten Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner, der Politik, des BMLUK und der ausführenden Firmen den Beginn des EU-kofinanzierten Projekts. Beim anschließenden Austausch im Volkshaus Ebelsberg konnten sich Anrainerinnen und Anrainer über die geplanten Maßnahmen informieren und ihre Fragen und Anliegen einbringen.
-
Gelebter Tierschutz durch die Baufeldfreimachung
Im gesamten Baufeld werden künstliche Verstecke ausgelegt und regelmäßig kontrolliert. Gefundene Amphibien und Reptilien werden fachgerecht in geeignete Ersatzlebensräume auf der anderen Traunseite übersiedelt. Neue Amphibien- und Reptilienburgen sowie zusätzliche Gewässer bieten ihnen dort neue Rückzugsorte.
-
Die Bauarbeiten können starten
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Im September wurden bei der Baueinweisung die letzten Details mit dem Bauunternehmen und den beteiligten Firmen abgestimmt. Damit steht dem Baustart nichts mehr im Weg.
Ab jetzt nimmt die neue Traun Schritt für Schritt Form an. Den Fortschritt zeigen wir laufend hier.
Warum die Traun mehr Raum braucht.
Ein guter Anfang
Von insgesamt 4,67 Kilometern Sanierungsstrecke wird im LIFE-IRIS-Projekt zunächst der Abschnitt zwischen Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke renaturiert.
Restwasser
Trotz der geringen Restwassermenge sollen wieder vielfältige Lebensräume für die Fische der Traun entstehen.
Huch, wie groß
So lang kann der stark gefährdete Huchen werden. In der Traun ist der „Donaulachs“ heute nur noch selten anzutreffen. Vielfältige Lebensräume verbessern seine Chancen.
Leitfische
Äsche, Barbe und Nase sind typisch für die Traun. Sie lieben die Strömung und brauchen saubere Kiesbänke zum Laichen. Auch zahlreiche Fischarten aus der Donau nutzen diesen Abschnitt als Laichgebiet.
Weniger Wasserstand
Wo der Fluss durch die Sanierung mehr Raum bekommt, wird der Wasserstand bei Hochwasser in manchen Bereichen um bis zu 70 Zentimeter abgesenkt.
Das Ziel ist klar.
Heute gilt der Abschnitt ökologisch als „mäßig“. Mit stabilisierter Sohle und neuer Kiessohle soll die Traun hier wieder den „guten ökologischen Zustand“ erreichen.

